Schneller laden, mehr verkaufen: Mit Pagespeed zum erfolgreichen Onlineshop

Wenn jede Sekunde zählt, sorgen bereits kleine Änderungen für den Unterschied. Mit einer Anpassung der Einstellungen optimieren Sie die Geschwindigkeit Ihrer Website und kurbeln den Absatz an. Ein prüfender Blick ins Dashboard, der Einsatz eines Tools oder die gründliche Inventur der Seiteninhalte - mit gebündelten Maßnahmen verhelfen Sie Ihrem Onlineshop zu großen Sprüngen. Unverzichtbar bei alledem: Die permanente Auswertung der Analysen und regelmäßige Anpassung der Maßnahmen.

Der Pagespeed bezeichnet die Geschwindigkeit, die eine Website benötigt, um sämtliche Inhalte komplett darzustellen. Er hat neben dem benutzerfreundlichen Aspekt auch einen gewichtigen Stellenwert bezüglich des Rankings in der Suchmaschine, meistens bei Google. Zwei Punkte geben hier den Ausschlag: Zum einen hat die Ladezeit einer Seite unmittelbar Auswirkungen auf die Platzierung der Website in den Suchergebnissen. Zum anderen bestimmt der Pagespeed das Nutzerverhalten enorm. Je schneller eine Seite alle Funktionen bereitstellt, desto eher kann der Nutzer sie in Anspruch nehmen. Plugins, etwa von WordPress, benötigen unterschiedlich lange Ladezeiten. Das gleiche gilt für die zum Aufbau der Website verwendeten Dateien. Bilder, Filme, Formulare oder Links - für die optimale User Experience sollte der Inhalt auf ein Minimum reduziert sein, um die Seitenladezeit zu verbessern und dadurch den Pagespeed dauerhaft zu erhöhen.

Eine schnelle Website steigert das Wachstum

Für den Erfolg eines Onlineshops ist eine schnelle Ladezeit unverzichtbar, denn die Käufer bleiben immer kürzer, aber kaufen immer mehr. Wichtig für den Seitenaufbau sind die vorhandenen Dateien und die Serververbindung. Beides muss in Einklang gebracht werden, um die übliche Ladezeit von etwa 2 Sekunden zu erreichen. In diesem Zeitfenster trifft der Nutzer bereits die Entscheidung, ob er weiterhin auf der Website verweilt. Jedem Onlineshop sollte eine ausreichende Zahl an Servern zur Verfügung stehen, um die Anfragen schnellstmöglich weiterzuleiten. Vieles ist steuerbar, aber nicht alles: Das Browser-Caching des Nutzers spielt eine gewichtige Rolle. Wurde der Speicher längere Zeit nicht mehr geleert, verzögert sich der Pagespeed mitunter enorm. Auch die Verbindungsqualität sorgt für eine unterschiedlich lange Ladedauer. Mobile Geräte mit einer 3G-Verbindung benötigen mehr Zeit zum Aufbau einer Internetseite als ein DSL-Anschluss. Die Faktoren Browser-Cache und Bandbreite sind von außen nicht steuerbar, sondern hängen von der Nutzungssituation ab.

Seitenladezeit verbessern und Pagespeed steigern

Unterstützen Sie von Anfang an eine optimale technische Einrichtung. Ideal ist die Komprimierung aller Inhalte: Fassen Sie die einzelnen CSS-Dateien zu einem Stylesheet zusammen. Zudem lohnt sich eine Verkürzung der jeweiligen CSS- und JavaScript-Dateien direkt im Quellcode. Leerzeichen, sogenannte „Whitespaces", und Umbrüche in der Programmiersprache sind schnell ausgemacht und entfernt. Ein Onlineshop verfügt häufig über mehrere Tausend Zeilen Quellcode, da führt eine derartige Bereinigung zu einer spürbaren Pagespeed-Optimierung. Auch die Position hat eine Bedeutung: JavaScript sollte möglichst im Footer, CSS hingegen im Header eingebunden werden. Schließlich ist die Webseite erst dann vollständig aufgebaut, wenn sämtliche CSS- und JavaScript-Dateien geladen wurden. Mit der Folge, dass der Nutzer den Großteil der Inhalte bereits sieht, während die Darstellung der JavaScript-Dateien den Seitenaufbau abschließt.

Zuverlässig die Website-Geschwindigkeit testen

Zwei Tools sorgen für eine unkomplizierte und schnelle Unterstützung bei der Pagespeed-Optimierung. Google PageSpeed Insights liefert eine große Menge an Daten. Auch der Entwicklerbereich hält Wissenswertes bereit. Google ist bekanntermaßen die einflussreichste Suchmaschine des Internets. Verbesserungen, die auf Ratschläge aus den Insights zurückgehen, führen immer zu einer wirkungsvollen Suchmaschinenoptimierung (SEO). Zur Analyse greift das Tool auf die Auswertung der Serverzeiten zurück. Ein weiteres kostenloses Tool ist PageSpeed Info. Bei diesem Dienst wird die tatsächliche Ladezeit der Website untersucht. Diese hängt natürlich von einigen Faktoren ab, wie etwa dem konkreten Standort des Nutzers oder dem von ihm verwendeten Gerät. Eine Auswertung der Website-Geschwindigkeit sollte diese beiden Facetten gleichermaßen berücksichtigen: Servergeschwindigkeit und Seitenaufbau. Eine regelmäßige Analyse ist unverzichtbar, da beide Faktoren ständigen Schwankungen unterworfen sind.

Kosten-Nutzen-Rechnung: Was darf Pagespeed kosten?

Die Verfeinerung der Programmierung ist das eine, ein schneller Server das andere. Vor allem der zweite Punkt ist mit Kosten verbunden, denn der in der Regel externe Server macht einen hohen finanziellen Aufwand erforderlich. Schnell bedeutet nicht automatisch, dass der Server auch bei der individuellen Konfiguration Ihres Shopsystems die maximale Geschwindigkeit erzielt. Grundsätzlich laden zum Beispiel statische Webseiten schneller als solche, die mit einem CMS und den dazugehörigen Datenbanken arbeiten. Zur weiteren Beschleunigung der Website-Geschwindigkeit eignen sich Plugins für das Browser-Caching. Einmal installiert, dient fortan der Webbrowser und nicht mehr der Webserver als Zwischenspeicher. Achten Sie bei der Konfiguration auch besonders auf externe CSS-Dateien: Häufig kommt das weit verbreitete Bootstrap zum Einsatz, ohne den vollen Umfang dieses speicherintensiven Frameworks zu nutzen. Richten Sie gerade solche umfangreichen CSS-Bibliotheken immer an den Ansprüchen der konkreten Website aus und minimieren Sie den Anwendungsradius bei Bedarf. Zur unkomplizierten Entfernung überflüssiger Datenmengen eignet sich ein Tool wie UnusedCSS. Die Anwendung durchsucht die gesamte Website auf nicht benötigte Codes, wie sie etwa im Zuge von Updates automatisch hinterlassen werden. Einer Grundreinigung gleich entstaubt das Tool den Maschinenraum der Seite. Eine regelmäßige Wiederholung ist - zumal bei größeren Onlineshops - angebracht.

Wie Pagespeed das Google Ranking beeinflusst

Seit dem Jahr 2010 hat Google Pagespeed als Rankingfaktor vorgestellt. Die sinnvolle Nutzung von AdWords setzt unter anderem eine schnell ladende Website voraus - je schneller der Kundenkontakt stattfindet, desto größer die Chance, dass er sich vertieft. Google berechnet für jede Anzeige einen sogenannten AdWords Qualitätsfaktor. Je häufiger eine Anzeige angeklickt wird, desto bedeutender fällt ihr Stellenwert aus und desto höher wird die Anzeige in den Suchergebnissen ausgespielt. Und je höher die Platzierung, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer auf Ihre Website kommt und dort einen Kauf tätigt. Beim Umgang mit dem AdWords Qualitätsfaktor spielt Genauigkeit eine wichtige Rolle: Google misst den Pagespeed akribisch. Erkennt der Algorithmus eine hohe Zahl an Besuchern, die die Website rasch wieder verlassen, liegt das eventuell an einer zu langen Ladezeit. In der Folge fällt die Anzeige im Ranking nach unten. Wichtig bei solchen Überlegungen ist stets die Unterscheidung zwischen Anzeigen auf der Suchergebnisseite und organischem Suchergebnis bzw. SEA und SEO: Für beide Bereiche gelten die gleichen Regeln - Pagespeed ist jeweils ein bedeutender Rankingfaktor.  

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