Aufbau von Markenbeziehungen zu asiatischen Kunden

Manager globaler Marken präsentieren E-Commerce-Strategien für Japan, Korea und China

Im asiatisch-pazifischen Raum entwickeln sich die Kaufgewohnheiten von Konsumenten schnell weiter. Der digitale Handel wird dabei für Marken zunehmend zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Als Reaktion verlagern Einzelhandelsmanager führender Unternehmen ihre Ressourcen, investieren mit anderem Schwerpunkt und entwickeln neue, maßgeschneiderte E-Commerce-Strategien für Japan, Korea und China, den wichtigsten der drei Märkte.

  • Der Bericht bietet folgende Einblicke, Beobachtungen und Betrachtungen von leitenden Managern:
  • Wie mobile, soziale und demografische Entwicklungen die Shopper Journey asiatischer Kunden lenken und was dies für E-Commerce-Strategien in dieser Region bedeutet
  • Wie Einzelhandelsmarken Strategien für den Markt, Content und Direktvertrieb-E-Commerce in Einklang bringen, um überzeugende Kundenerlebnisse zu schaffen und die richtigen Weichen für ein langfristiges Wachstum zu stellen
  • Wie Marktneulinge von den Erfahrungen erfolgreicher Einzelhändler in diesen Regionen profitieren könnenAlle Felder sind Pflichtfelder.

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Strategien für den Direktvertrieb (D2C) über Online-Shops

Aufgrund zunehmend spezieller Vorlieben beim Online-Shopping wenden sich immer mehr japanische Käufer von Marktplätzen ab und den Websites zu, die direkt an Endkunden vertreiben (D2C, Direct-to-Consumer). Marken reagieren darauf, indem stärker in eigene Online-Shops investiert wird. In Japan betreiben schätzungsweise 60 % der Modemarken und 30 % der Uhren- und Schmuckmarken mittlerweile eigene D2C-Websites für den E-Commerce.

Einen ähnlichen Trend erleben wir in China, insbesondere bei Käufern von Kosmetik- und Beauty-Produkten. Kosmetikmarken haben in China länger als Unternehmen in jeder anderen Produktkategorie investiert. Infolgedessen erwarten chinesische Käufer von hochwertigerer Kosmetik ein stärker spezialisiertes Online-Einkaufserlebnis und bevorzugen eindeutig Marken-Websites.

Auch die zunehmende Nutzung von Smartphones und sozialen Medien trägt zu der wachsenden Differenziertheit und den Vorlieben chinesischer Käufer bei. Davon profitieren vor allem Marken, die frühzeitig in mobile E-Commerce-Websites für den Direktvertrieb investiert haben. Ein Hongkonger Manager verweist auf eine regionale asiatische Fast-Fashion-Marke, die schon im April 2014 eine M-Commerce-Website startete und heute fast ein Viertel (23 %) des Online-Umsatzes über Smartphones generiert. Vorher hatte das Unternehmen keinen mobilen Online-Shop.

Vertrauenswürdige soziale Netzwerke haben ebenfalls starken Einfluss auf das Konsumentenverhalten in China. Eine aktuelle Verbraucherstudie von A.T. Kearney zeigt, dass soziale Netzwerke in China Kaufentscheidungen zehnmal stärker als in den USA beeinflussen. Dies gilt insbesondere für die Generation Y: In der Altersgruppe von 26 bis 35 gaben nur 7 % der US-Verbraucher an, dass soziale Netzwerke ihre Kaufabsicht beeinflussten – in China waren es 68 %.

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